Ist es nicht seltsam? In der gegenwärtigen Entwicklung in unserer Gesellschaft, wo Glaube und Kirche so rasant schwinden wie Butter in der Sonne und dementsprechend Heilige (Stichwort: Verschwinden der Feier des Namenstages) „out" sind, Gebotsgehorsam negativ ankommt, engagierte Christen oft müde belächelt werden usw., dass wir gerade in diesen Tagen geradezu eine Flutwelle von Martinszügen sehen, Weckmänner und Brezeln großen Absatz finden? Nicht nur Kinder und ihre Familien pflegen zahlreich freudig diesen Brauch, der immer öfter nur noch „Laternenzug“ genannt wird, da Gott und Heiligkeit als störend wegradiert werden sollen. Wie kommt das?












