Projekte in Nigeria

Nigeria

Schwestern Daughters of Mary,
Mother of Mercy, in Nigeria

Kontaktperson: Rev. Mother Casimir
(Superior General, D.M.M.M.)
UMUAHIA
Abia State Nigeria

Reisebericht 2016

Reisebericht 2014

Reisebericht 2012

Reisebericht 2008


Nigeria liegt an der Westküste Afrikas, beherrscht von den 22 Mündungsarmen des Niger. In diesem Vielvölkerstaat, 4 mal so groß wie die BRD, leben ca.150 Millionen Einwohner in 400 Volksgruppen mit jeweils eigener Sprache. Seit 1960 Unabhängigkeit. Vorher britische Kolonie. Die Amtssprache ist Englisch.

Das Land stellt sich mit zwei Gesichtern dar: auf der einen Seite leben die Reichen luxuriös in den entsprechenden Wohngegenden, auf der anderen Seite leben 2/3 der Bevölkerung fernab von Fortschritt und Entwicklung in Elend und Armut. Die Zahl der Hungernden, Rechtlosen und Kriminellen steigt rapide an.

Wer erinnert sich nicht an den schrecklichen Bürgerkrieg, die verheerenden Massaker Ende der 60er Jahre in Biafra.

Hier im ehemaligen Biafra, 800 km östlich von Lagos, in der Provinzstadt Umuahia, hat Bischof Dr. Anthony G. Nweda 1962 den Schwesternorden "Daughters of Mary, Mother of Mercy" (Töchter Marias, Mutter der Barmherzigkeit) gegründet. Der Orden, über 1100 Schwestern, wird z. Zt. von Rev. Mother Casimir geleitet.

Nach der intensiven Ausbildung der Schwestern, z.T. in Deutschland, England und USA, vermitteln sie ihr Wissen und praktisches Können im medizinischen, pädagogischen, hauswirtschaftlichen und landwirtschaftlichen Bereich. Oft bis an ihre physische Leistungsgrenze gehend, arbeiten sie als Ärztinnen, Lehrerinnen, Erzieherinnen, Krankenschwestern, Hebammen, Hauswirtschafterinnen u.s.w. in weiten Teilen des Landes.

Ca. 150 Waisenkinder werden in eigenen Waisenhäusern liebevoll betreut. 

1988 lernten wir die Schwestern  DMMM hier in Deutschland kennen.
1989 haben 4 Schwestern am Weltmissionssonntag die Hl. Messe in Liebfrauen Hennef – Warth mit ihren afrikanischen Kirchenliedern mitgestaltet.

In der Mitte die im August 2006 verstorbene Mutter Paula Offiah

 

So erkannten wir bald in diesem Zufall eine der Wegmarken, die uns eine Richtung vorgab, der wir folgen wollten:

Stationen unserer Arbeit in Nigeria ab 1989. Der Missionskreis unterstützte finanziell und materiell - zum Beispiel: Die Ordensschwestern während der Ausbildung -

Der Missionskreis unterstützt den Einsatz der Schwestern in ihrem Heimatland Nigeria: Zum Beispiel die Waisenkinder in den Waisenhäusern in Ahiaeke und Okwelle und die behinderten Kinder im St. Vincent de Paul Centre.

 

1992: Besuch des Schwestern-Ordens in Umuahia von Dagmar und Hans Jagsch. Koordinatorin:  Rev. Mutter Paula Offiha (DMMM). Hier: Kontakt mit Waisenhäusern in Ahiaeke und Okwelle und Projekt Nkporo – Farm u. Buschklinik.   Ab 1992 bis heute finanzielle Unterstützung obiger Projekte.

1994: Bau einer  dringend erforderlichen Kinderklinik mit Spendengeldern des Kegelklubs GUTE LAUNE aus Hennef.

1995: 40 Fuß Containersendung mit Klinikausrüstung und Materialien für die Waisenkinder. Besuch in Umuahia von Hennefer Gruppe (M. Klein, M. Bolz, D. u. H. Jagsch).

1996: Feierliche Eröffnung der Klinik im Beisein von Dagmar & Hans Jagsch. 40 Fuß Containersendung u. a. mit 100 KW Generator, VW Caddy, Traktor. Patenschaften entstehen – bis dato (monatlich ab 20 Euro).

2000: Besuch in Nigeria bei den Schwestern und den Projekten. Besuch der Lucy Memorial Sec. School  (LMS)  in Amiari Projekt von Father James.

2001: Fertigstellung und Eröffnung eines Behindertenheimes durch unsere Spender. =St.  Vincent de Paul Centre in Umuafia / Umuahia= 55 behinderte Kinder finde ein Zuhause.

2002: Besuch der Projekte in Umuahia.  Besuch des Nigerdeltas zur Einrichtung eines neuen Schwesternconvents.

2004: Besuch der Projekte in Umuahia, Umuafia, Okwelle, Nkporo (DMMM) und der Lucy Memorial School von Father James. Baubeginn eines Ausbildungszentrums in Umuafia für behinderte Kinder: Hilfe zur Selbsthilfe. Schulpartnerschaft zwischen Städt. Gymnasium Hennef und der Lucy Memorial School entsteht.

2005: 40 Fuß Containersendungen mit Einrichtungen für das Behindertenheim. (U. a. Einrichtung für Schreinerei, ein Generator)

2006: Besuch der Projekte und Überprüfung der Lage im April mit Mutter Paula. Mutter Paula übergibt  Rev. Sr. Dr. Bibiana M. P. Ogbonnaya die Leitung des Vincent De Paul Handicap Centre (Behindertenheim). Nach dem Tod von Mutter Paula (Juli 2006) war ein zweiter Besuch im Dezember zwecks Koordination mit Rev. Sr. Bibiana  und dem Bischof Dr. Lucius Ugorji dringend erforderlich.

2007: April - 40 Fuß Containersendung (u.a. mit Brotbackmaschine, Schusterwerkstatt, Maschinen für Nähschule). Bau einer Küche für das Behindertenheim. Containersendung mit Röntgengerät

2008: Januar - Besuch der Projekte in Umuahia, Umuafia, Okwelle, Nkporo, Lucy Mermorial School von Father James und Projekte in Owerri von Father Casimir.  Im Behindertenheim: Taubstummenschule, Näh- u. Schuster-Schule.  Dezember  40 Fuß Containersendung ( u.a. bestückt mit Hostienmaschine, Schulbus).

2009: Februar/März - Besuch der Projekte wie 2008. Ausbildungszentrum in Betrieb. Besucher: Dr. G. Kinzig-P. u. Dr. M. Maylahn und Dagmar & Hans Jagsch. Schulpartnerschaften entstehen zwischen  der Montessori Schule in Köln und der Primary School in Nkporo, sowie der Regenbogenschule in Happerschoß und der Primary School in Ahiaeke.

2010: Februar/März - Besuch der Projekte. Neu: Fischteiche und Hostienhaus ( Ziel: Hilfe zur Selbsthilfe). Besucher von Schülern und Lehrerin des Gymnasium  Hennef, sowie Dagmar & Hans Jagsch.

2011: Besuch in Hennef von Schwester Dr. Bibiana Ogbonnaya, Koordinatorin, (DMMM) Ende Mai.

2012: Februar - Besuch aller Projekte und wie immer Treffen mit den Patenkindern. Besucher: Dr. Gabriele Kinzig-Paczkowski, Dagmar & Hans Jagsch.

2014: April - Politische Lage noch immer sehr angespannt. Dennoch besuchen Dagmar & Hans Jagsch das Vincent de Paul Centre in Umuafai, die Waisenhäuser in Ahiaeke und Okwelle, sowie das Mercy Hospitals in Ahiaeke. Natürlich besuchten sie auch die Partnerschulen und die über 50 Patenkinder.

2016: Dagmar und Hans Jagsch besuchten das Generalat der DMMM, das Behindertenheim, die Waisenhäuser und die Kliniken. Neben den bereits bestehenden Schulpartnerschaften, würden sich weitere Schulen über eine Partnerschaft freuen. Natürlich freuten sich die Patenkinder auch wieder über einen Besuch.

 

So begann alles mit dem ersten Besuch 1992 im Waisenhaus Ahiaeke in Umua