Pastoralgruppe der Franzikanerschwester Veneranda in João Pessoa / Brasilien



Kontaktperson:

Schwester Veneranda, osf                                                   
Rua Prof. Batista Leite 151
58020-600 João Pessoa, Paraiba,
Brasil

Die Stadt João Pessoa liegt im Bundesstaat Paraiba im Nordosten Brasiliens, direkt am Atlantischen Ozean. Die ca. 200.000 Einwohner leben vom Handel, Kleingewerbe, ein wenig vom Tourismus und sonstigen Dienstleistungen. Das Landesinnere ist reine Agrarregion, die regelmäßig von verheerenden Dürreperioden heimgesucht wird. Vielen Kleinbauern und ihren Familien bleibt dann nur noch die Hoffnung auf die Chance in der Großstadt João Pessoa. Dieses Glück beschränkt sich meistens auf das Leben in einer Lehmhütte ohne festen Boden, ohne Wasseranschluss, selten mit Stromversorgung sowie auf den "salario minimo", den Mindestlohn von ca. 50 € pro Monat.

Die Pastoralgruppe (engagierte Christen) um Schwester Veneranda und Padre Severino betreut Familien sowohl im Landesinnern als auch in dem Elendsviertel (port.: favela), das entlang des zentralen Abwasserkanals von João Pessoa liegt - die Heimat von 57 Familien. Sie wollen den dort Lebenden den Willen stärken, aus eigenem Antrieb heraus das menschenunwürdige Schicksal zu überwinden. Vorrangig besteht die Aufgabe darin, das Bewusstsein um ein christliches, friedliches Miteinander zu schaffen, um darüber hinaus eine Selbst- und Nachbarschaftshilfe anzuregen. In dem scheinbar aussichtslosen Kampf gegen Depression und Siechtum stellen sich erste Erfolge ein.

So organisieren Schwester Veneranda und die Favelabewohner gemeinsam

  • die Speisung der Kinder mit Milch, Reis- und Maismehl
  • die Schulausbildung bis zum 10. Lebensjahr
  • die Anschaffung von Nähmaschinen für die Herstellung von Bekleidung
  • die Geldausleihe (ohne Zins und Inflationsrate) für den Erwerb von Einraumhäusern (4 m x 5,5 m)
  • die Geldausleihe für den Erwerb von landwirtschaftlichen Geräten.
Schwester Veneranda gibt unaufgefordert und unverzüglich Rechenschaft über die Verwendung des gespendeten Geldes ab. Ihre schriftlichen Berichte sind stets mit Bildern versehen, liegen für Interessenten zur Einsichtnahme bereit und enden häufig mit Einladungen der unterstützten Familien, sie in João Pessoa zu besuchen.
Schwester Veneranda

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