Termine Liebfrauen und für den Seelsorgebereich Hennef-Ost

Caritas-Haussammlung
02.06.2018 - bis zum 23.06.2018
Bibliodrama-Nachmittag mit Pater Thomas Heck
23.06.2018 - 14-19 Uhr, Pfarrheim Liebfrauen, Hennef-Warth
Missionskreis
27.06.2018 - Treffen im Pfarrheim um 20 Uhr
Wanderung der Kommunionkinder nach Happerschoß
08.07.2018 - Start um 15 Uhr ab Kirchberg
Caritaskreis
10.07.2018 - 19 Uhr im Pfarrheim Liebfrauen
Caritas-Seniorenkaffee
11.07.2018 - 15 Uhr im Pfarrheim
Migräneselbsthilfegruppe
12.07.2018 - 20 Uhr, Pfarrheim Liebfrauen
Reparatur-Café des ökumenischen Umweltkreises
21.07.2018 - von 10-13 Uhr, ev. Gemeindezentrum, Bonner Straße, Hennef.
Kinderlager 2018 für 10- bis 14-jährige
12.08.2018 - Forstau im Pongau / Österreich

Kommunionhelfer

 

In der Urkirche war es verbreiteter Brauch, den Gläubigen das eucharistische Brot mitzugeben, damit sie es an eucharistiefreien Tagen selbst empfangen oder auch zu den Kranken und Gefangenen bringen konnten.

 

Auch als in späteren Jahrhunderten nur Priester und Diakone als legitime Kommunionspender galten, gab es immer wieder Beispiele dafür, dass in Notfällen auch Laien die konsekrierte Hostie zu Kranken und Gefangenen bringen durften.

 

Nach dem II. Vatikanum gewährte die Sakramentenkongregation verschiedenen Bischofskonferenzen im Hinblick auf den bestehenden Priestermangel und die große Zahl der Kommunikanten die Möglichkeit, entsprechende Vollmachten in Rom zu beantragen. Dies wurde später auf alle Bischöfe generell ausgedehnt. 

 

Seit der Instruktion „Immensae caritatis“ der Römischen Sakramenten-Kongregation vom 29. Januar 1973 können in der römisch-katholischen Kirche getaufte, gläubige Laien, Männer wie Frauen, mit der Austeilung der Kommunion beauftragt werden, um den Mangel an Klerikern (d. h. Priester und Diakone) in einem Gottesdienst auszugleichen. Sie werden Kommunionhelfer genannt. Ein kirchliches Amt haben sie nicht inne. Ihr Dienst beschränkt sich auf das Austeilen der Kommunion, des konsekrierten Brotes bzw. Weines, d.h. des Leibes Christi oder des Blutes Christi im Kelch in den Fällen, in denen die Anzahl der anwesenden Kleriker gering ist, dass der Gottesdienst sich ohne ihren Einsatz ungebührlich in die Länge ziehen würde. Statthaft ist die Mitwirkung eines Kommunionhelfers in der Messfeier besonders auch dann, wenn in Ermangelung eines Diakons ohne Mitwirken eines Kommunionhelfers die Kelchkommunion der Laienchristen sich nicht oder nur schwer ermöglichen lässt. Zu diesem Zweck kann im Bedarfsfall der leitende Priester die Aufgabe auch Gläubigen nur „für diesen einen Fall“, d. h. die konkrete Feier, übertragen (AEM 2002 Nr. 284). 

 

Desweiteren können Kommunionhelfer die Kommunion außerhalb der Messfeier aus dem Tabernakel reichen (Kommunionfeier), sie können einen Wortgottesdienst mit Kommunionspendung leiten, sowie die Krankenkommunion überbringen. Außerdem dürfen sie das Allerheiligste in Pyxis oder Monstranz zur Verehrung auf dem Altar exponieren und es zum Schluss wieder in den Tabernakel zurückstellen. Der Segen mit dem Allerheiligsten bleibt jedoch dem Priester und Diakon vorbehalten. Dies geschieht jeweils in Absprache mit dem zuständigen Pfarrer

 

Die bischöfliche Beauftragung als Kommunionhelfer ist zeitlich (meist fünf Jahre) und örtlich (eigene Pfarrgemeinde bzw. Pfarrverband) begrenzt. Sie begründet keine weitere liturgische oder sonstige Funktion in der Pfarrei, allerdings kann unter Umständen dieselbe Person verschiedene andere Aufgaben im Gottesdienst oder der Gemeinde auf sich vereinen (etwa Messdiener, Lektor oder Pastoral-/Gemeindereferent), was aber der gewünschten Vielfalt der liturgischen Dienste abträglich ist. 

 

Der Pfarrer sucht in Zusammenarbeit mit dem Pfarrgemeinderat geeignete Personen für den Dienst als Kommunionhelfer und -helferin. Diese werden dann dem Bischof mitgeteilt, in einem Einführungskurs mit den Aufgaben eines Kommunionhelfers vertraut gemacht und anschließend schriftlich beauftragt, den Gläubigen die Kommunion zu spenden.

 

Der Kommunionhelfer- und Lektorenplan steht Ihnen hier zur Verfügung.

Ansprechpartnerin:

Bärbel Ennenbach, Tel. 02242 - 4232