Termine Liebfrauen und für den Seelsorgebereich Hennef-Ost

Friedenskreis
19.10.2018 - 19:30 Uhr, Beginn in der Kirche
Reparatur-Café des ökumenischen Umweltkreises
20.10.2018 - von 10-13 Uhr, ev. Gemeindezentrum, Bonner Straße, Hennef.
Zirkus JAKHOLINO
22.10.2018 - für Kinder zwischen 8 und 13 Jahren
Missionskreis
24.10.2018 - Treffen im Pfarrheim um 20 Uhr
Märchenabend "Schöpfen aus den Quellen des Heils"
28.10.2018 - 17:30 Uhr, Pfarrheim Liebfrauen
Martinszug
08.11.2018 - 16:30 Uhr Treffen in der Kirche
Migräneselbsthilfegruppe
08.11.2018 - 20 Uhr, Pfarrheim Liebfrauen
Unterstützung der "Hennefer Tafel"
09.11.2018 - Sammelkörbe stehen bis zum 14. November in unserer Kirche
Reinkommen und Kraft tanken
10.11.2018 - 7 - 18:30 Uhr, St. Johannes der Täufer, Uckerath
Bibliodrama-Nachmittag mit Pater Thomas Heck
10.11.2018 - 14-19 Uhr, Pfarrheim Liebfrauen, Hennef-Warth

Glocke

Läuten für die Ökumene

 

Der Ökumenekreis Hennef, der sich aus Pastören und Laien der beiden Hennefer Seelsorgebereiche und der evangelischen Christusgemeinde zusammensetzt, hat nach einer Möglichkeit gesucht, um den Christen in unserer Stadt die Notwendigkeit und auch die Selbstverständlichkeit der ökumenischen Gemeinschaft in Erinnerung zu rufen. Deshalb wurde beschlossen, dass in allen katholischen und evangelischen Kirchen Hennefs ab dem 25. April 2014 jeweils freitags um 15 Uhr für wenige Minuten die Totenglocken läuten sollen.

Am 25. April sind alle Interessierten zum Auftakt der Aktion zu einem kurzen Gebet in den Pfarrkirchen eingeladen.

Zum Hintergrund:
In der Vergangenheit wurde der Tag des Menschen durch das Läuten der Kirchenglocken eingeteilt. Man wusste, wann man aufstehen musste, um sein Tagwerk zu beginnen und man wurde unüberhörbar darauf aufmerksam gemacht, wann man zu beten hatte und wann - endlich- der wohlverdiente Feierabend begann. Brauchen wir also in einer Zeit der digitalen Zeitmesser das Glockengeläut überhaupt noch?
Der Klang der Glocken scheint sich dennoch fernab aller Nützlichkeitserwägungen tief in unser (Unter-) Bewusstsein eingegraben zu haben. Und wenn einmal zu einer „untypischen“ Zeit geläutet wird? Katholiken denken erschreckt, dass der Papst gestorben sein muss oder - nach vielen nervenzermürbenden Wahlgängen - endlich ein neuer gewählt wurde. Wenn in der Vergangenheit am frühen Morgen die Totenglocke läutete, rätselte man, wer wohl im Dorf gestorben sei.

Der Zeitpunkt Freitag 15.00 Uhr ist nicht willkürlich gewählt. Jesus verschied um die neunte Stunde, was in etwa 15 Uhr entspricht. Das Läuten zur Sterbestunde Jesu erinnert die Christen nicht nur an seinen Kreuzestod, sondern auch an alle Verstorbenen der Gemeinden in der vergangenen Woche.
Das Läuten der Glocken in den Kirchen beider christlicher Konfessionen soll unsere Bereitschaft zur Ökumene symbolisieren und uns wachrütteln für die Notwendigkeit, den gemeinsamen Glauben zu leben und uns für ihn einzusetzen.