Termine Liebfrauen und für den Seelsorgebereich Hennef-Ost

Probe für die Krippenfeier (Orchester)
13.12.2017 - 18 Uhr, Pfarrheim Liebfrauen
Frühschicht in der Adventszeit
14.12.2017 - 6:30 Uhr, Pfarrkirche Liebfrauen
Probe für die Krippenfeier (Alle)
16.12.2017 - 14 Uhr, Kirche Liebfrauen
Taizé-Gottesdienst mit der Arche Noah (Hap)
16.12.2017 - Samstag, 16.12.2017 um 17:30 Uhr in St. Remigius
Abschied von Pater Patrick
17.12.2017 - 8:15 Uhr, Messe in Rom
Frühschicht in der Adventszeit
21.12.2017 - 6:30 Uhr, Pfarrkirche Liebfrauen
Probe für die Krippenfeier (Alle)
23.12.2017 - 14 Uhr, Kirche Liebfrauen
Kinderlager 2018 in Österreich
12.08.2018 - für Kinder von 10 bis 14 Jahren

Heilige. Vorbilder - auch heute noch? - Zitate

Alfred Delp

Alfred Delp

„Advent ist eine Zeit der Erschütterung, in der der Mensch wach werden
soll zu sich selbst.“

 

Alfred Delp (1907 - 1945, hingerichtet). Zeitlebens hat der Jesuitenpater Alfred Delp einen praktischen, handfesten Glauben gepredigt. Aufgewachsen im Dauerkonflikt zwischen evangelischer und katholischer Erziehung und dem Bild einer zankenden Christenheit trat er 1926 nach dem Abitur in den Jesuitenorden ein. 1937 wurde er zum Priester geweiht. Delp engagierte sich in der Männer- und Arbeiterseelsorge, immer mit dem Ziel, Gott in der Gesellschaft erfahrbar zu machen.

Von 1942 an arbeitet Delp im Kreisauer Kreis um Helmut James von Moltke mit, um als Fachmann in christlicher Soziallehre ein Modell für eine neue Gesellschaftsordnung nach dem Ende der Zeit des Nationalsozialismus zu entwickeln. Im Januar 1945 steht er vor dem Volksgerichtshof und erhält die
Todesstrafe wegen Hochverrats.

(Quelle: Feldmann, Lechner, Begleitet von den Heiligen, Herder Verlag und http://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Delp)

 

 

Theresa von Avila

Theresa von Avila

„Nichts soll dich ängstigen,

nichts dich erschrecken.

Alles geht vorüber.

Gott allein bleibt derselbe.

Alles erreicht der Geduldige,

und wer Gott hat,

der hat alles.

 

Gott allein genügt.“

 

Theresa von Avila (1515 – 1582) ist eine der bedeutendsten Frauen der Epoche. Sie wird als „Kirchenlehrerin“ der katholischen Kirche verehrt. Als Zwanzigjährige tritt sie gegen den Willen ihres Vaters in den Orden der Karmelitinnen ein, wird krank, ist drei Jahre mehr oder weniger gelähmt und gerät in eine religiöse Krise. Erst mit 39 Jahren erwacht die einst brennende Liebe zu Gott und der Kirche wieder. Sie wird zur Reformerin ihres eigenen Ordens, gründet viele neue Klöster und reist dafür häufig und unter großen Mühen umher. Sie wird auch zu einer der größten Mystikerinnen, schreibt im Auftrag ihrer Oberen und Beichtväter ihre Gedanken und Erlebnisse auf und schafft damit Werke, die sogar in die Weltliteratur eingehen. Sie stirbt 1582 und wird keine 40 Jahre später heilig gesprochen. In Spanien wird sie als Nationalheilige verehrt. (Quelle: Cornelia Möres, Windows to Heaven, Butzon & Berker Verlag und wikipedia)

 

John Henry Newman

John Henry Newman

„Ich bin berufen, etwas zu tun oder zu sein, wofür kein anderer berufen ist.

Ich habe einen Platz in Gottes Plan, auf Gottes Erde, den kein anderer hat.

Ob ich reich oder arm bin, verachtet oder geehrt bei den Menschen, Gott kennt mich und ruft mich bei meinem Namen."


John Henry Newman (1801 – 1890, Gedenktag 9. Oktober) wird 1801 in London geboren. Er gehört der anglikanischen Kirche an. Schon als Jugendlicher macht er in schwerer Krankheit die Erfahrung, dass sein Leben allein dann sinnvoll ist, wenn er es ganz Gott widmet. Durch Predigten und zahlreiche Schriften erlangt er eine wichtige Stellung in der anglikanischen Kirche. 1845 tritt er nach langer und reiflicher Überlegung in die katholische Kirche ein und wird dort bald Priester. Viele seiner Freunde können diesen Schritt zunächst nicht verstehen, weil Newman zuvor oft gegen die katholische Kirche gewettert hat. Doch findet er selbst nun seine Erfüllung und innere Ruhe. Als er 1890 stirbt, ist er Kardinal. Sein Leben ist geprägt von aufrichtiger Suche nach Gott, was seine Schriften und Gebete bis heute widerspiegeln. (Quelle: Cornelia Möres, Windows to Heaven, Butzon & Berker Verlag)


Franz von Assisi

Franz von Assisi

„Gelobt seist du, mein Herr,

durch unsere Schwester, Mutter Erde,

die uns ernährt und lenkt..."

Aus dem Sonnengesang des Franz von Assisi (1181/1182 – 1226, Gedenktag 3. Oktober) Franz ist das Kind eines reichen Tuchhändlers. Im Krieg zwischen Assisi und Perugia gerät er in Gefangenschaft und wird von seinem Vater freigekauft. Franz ist seitdem verändert: Reichtum, sorgenfreies Leben – all das ist nicht mehr so wichtig.

Dann bittet ihn Jesus in der Kirche San Damiano vom Kreuz herab, seine Kirche wieder aufzubauen. Franz verkauft Stoffballen seines Vaters, um die verfallene Kirche zu renovieren. Der Vater tobt, Franz legt im Beisein des Bischofs alle Kleidung ab und sagt sich von seiner Familie und seinem früheren Leben los.

Nun kennt er seine Berufung: Er will allen Menschen von Jesus Christus erzählen. Barfuß, im einfachen braunen Gewand und mit einem Strick als Gürtel zieht er von nun an umher und spricht von der Liebe Gottes. Bald schließen sich ihm Gefährten an. Franz wird zu einem der bekanntesten Menschen seiner und unserer heutigen Zeit. In vielen Gemeinschaften leben Männer und Frauen nach seinem Vorbild.  (Quelle: Cornelia Möres, Windows to Heaven, Butzon & Berker Verlag)


Mutter Theresa

Mutter Theresa

„Wir sind uns bewusst, dass das, was wir tun, nur ein Tropfen im Ozean ist. Aber gäbe es diesen Tropfen nicht, würde er im Ozean fehlen."

Mutter Theresa (1910 – 1997, Gedenktag 5. September) Geboren als Agnes Gonxha Bojaxhiu will sie schon als Kind in Indien leben und den Armen helfen. Sie tritt in einen Orden ein und arbeitet als Lehrerin an der ordenseigenen Schule. Sie erkrankt an Tuberkulose und erfährt dann ihre Berufung. Sie wird alles aufgeben und Jesus in die Slums nachfolgen, um dort den Ärmsten der Armen zu helfen. Im Jahr 1979 erhält sie den Friedensnobelpreis. Sie nimmt in an im Namen aller, um die sich niemand kümmert. (Quelle: Cornelia Möres, Windows to Heaven, Butzon & Berker Verlag)


Augustinus

Augustinus

„Liebe und tu, was du willst."

Augustinus (354 – 430), Gedenktag 28. August) – Seine Theologie wird nie ganz abstrakt. Was er dachte und schrieb, hatte immer etwas mit seiner eigenen Lebensgeschichte zu tun. In Augustinus begegnet uns kein kühler Gelehrter, sondern ein Mensch voller Sehnsucht, temperamentgeladen, vital, verliebt in alles Schöne und ein wenig auch in die eigene komplizierte Seele, zügellos und schwach bisweilen, aber mit der festen Überzeugung, dass hinter diesem Leben noch etwas sein muss.

Er schwärmt zunächst von Cicero, und der Philosophengott bringt Erleuchtung – aber keine Wärme. In kleinen, mühsamen Schritten nähert er sich Christus. Augustinus legt sein Lehramt nieder, baut mit Freunden eine klosterähnliche Wohngemeinschaft auf und wird zum Bischof von Hippo Regius gemacht. (Quelle: Feldmann, Lechner, Begleitet von den Heiligen, Herder Verlag)

Ignatius von Loyola

Ignatius von Loyola

„Bewahre dir in allen Dingen die Freiheit des Geistes und sieh zu, wohin er dich führt."

Ignatius von Loyola (1491 – 1556, Gedenktag 31. Juli) – Der spanische Offizier Ignatius von Loyola wird in einem Krieg schwer verwundet und vertreibt sich die Zeit mit dem Lesen von Heiligengeschichten und einer Erzählung vom Leiden Jesu. Er spürt dabei eine innere Ruhe und Zufriedenheit, die er als Geschenk Gottes an ihn deutet, und will von da an für Gott leben. Er lernt gemeinsam mit Schulkindern Latein und entwickelt Übungen, mit denen der Einzelne sein Leben überdenken und neu auf Gott ausrichten kann. Er nennt diese Übungen Exerzitien (lat. üben). Ignatius beginnt mit vielfältigen Studien und findet 6 Freunde, die wie er leben wollen. In Venedig werden sie zu Priestern geweiht und geben ihrer Gruppe den Namen „Gesellschaft Jesu". Wir kennen die Mitglieder dieses Ordens unter dem Namen „Jesuiten". (Quelle: Cornelia Möres, Windows to Heaven, Butzon & Berker Verlag)

 

Katharina von Siena

Katharina von Siena

„Die Liebe trägt die Seele, wie die Füße unseren Körper tragen."

Katharina von Siena (1347 – 1380, Gedenktag 29. April) wird als 24. Kind einer einfach lebenden Familie geboren. Schon als Kind lebt sie streng und übt aus eigenem Willen Verzicht. Im Alter von 18 Jahren tritt sie in den Orden der Dominikaner ein. Sie wird eine wichtige Theologin, engagiert sich aber auch in sozialen und politischen Fragen. Sowohl der Kirche als auch weltlichen Einrichtungen steht sie als Beraterin zur Seite. Sie ruft immer wieder zu einem Leben aus dem Glauben, zu Umkehr und Buße auf. Zugleich kümmert sie sich um Arme und Kranke. Katharinas Leben ist fest im Gebet und in der Meditation verankert. Daraus schöpft sie Kraft für die vielen und anstrengenden Aufgaben im Orden, in der Politik, in der Kirche und in der Gesellschaft. (Quelle: Cornelia Möres, Windows to Heaven, Butzon & Berker Verlag)


Thomas Morus

Thomas Morus

„Herr, schenke mir Sinn für Humor. Gib mir die Gnade, einen Scherz zu verstehen, damit ich ein wenig Glück kenne im Leben und anderen davon mitteile."

Thomas Morus (1477/78 – 1535, Gedenktag 22. Juni) Thomas Morus studiert in Oxford, schreibt Komödien und Gedichte in englischer und lateinischer Sprache. Er ist fasziniert vom Leben der Kartäuser und überlegt, Priester zu werden, entscheidet sich dann aber für den Weg in die Politik. In seinem Buch „Utopia" hält er dem König und dem Adel seiner Zeit einen Spiegel vor, damit sie ihre Fehler erkennen. Thomas Morus wird zum Ritter geschlagen und Präsident des englischen Parlamentes. Als erster Nicht-Priester wird er zum Lordkanzler von England ernannt. Er legt dieses Amt nieder als Heinrich VIII. eine eigene Kirche gründet. Thomas Morus weigert sich, dem König als Oberhaupt dieser Kirche die Treue zu schwören, wird verhaftet, wegen Hochverrats angeklagt und hingerichtet. (Quelle: Cornelia Möres, Windows to Heaven, Butzon & Berker Verlag)

(Gemälde von Hans Holbein, dem Jüngeren, 1527, in der Frick Collection in New York)

Anne Frank

„Es ist ein Wunder, dass ich all meine Hoffnungen noch nicht aufgegeben habe, denn sie erscheinen absurd und unerfüllbar. Doch ich halte daran fest, trotz allem, weil ich noch stets an das Gute im Menschen glaube."


Annelies Marie „Anne" Frank (* 12. Juni 1929 in Frankfurt am Main; † Anfang März 1945 im KZ Bergen-Belsen) war ein jüdisches deutsches Mädchen, das 1934 mit seinen Eltern in die Niederlande auswanderte, um der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu entgehen. Kurz vor dem Kriegsende fiel sie dem nationalsozialistischen Holocaust zum Opfer. Zuvor hatte sie sich mit ihrer Familie 2 Jahre lang in einem Hinterhaus in Amsterdam versteckt gehalten, wo sie ihre Erlebnisse und Gedanken in einem Tagebuch niederschrieb.

Das nach dem Krieg von ihrem Vater Otto Frank veröffentlichte der Anne Frank gilt als ein historisches Dokument aus der Zeit des Holocaust und die Autorin als Symbolfigur für alle Opfer der Vernichtungspolitik der Zeit des Nationalsozialismus.

(Quelle: http://de.wikiquote.org/wiki/Anne_Frank und http://de.wikipedia.org/wiki/Anne_Frank)

Fußballkiste

Jürgen Klopp

«Für mich ist der Glaube an Gott wie ein Fixstern, der immer da ist. Ein treuer Begleiter, der dir oft genau dann Kraft schenkt, wenn du gar nicht mehr damit rechnest. Aber auch ein starker Rückhalt, der mir die nötige Lockerheit gibt, mit einem Lächeln durchs Leben zu gehen (...).

Ich glaube, dass es einen Gott gibt, der uns Menschen liebt, genauso wie wir sind, mit all unseren Macken, und deswegen glaube ich, dass er auch den Fussball liebt! Nur: Die Kiste müssen wir schon selber treffen.»

Jürgen Klopp, Fußballtrainer Borussia Dortmund

(Quelle: http://www.livenet.de/themen/gesellschaft/gesellschaft/christen_in_der_gesellschaft/215580-der_deutsche_meister_der_selbst_einen_meister_hat.html)

Johannes XXIII.

„Nur für heute werde ich nicht danach streben, die anderen zu kritisieren oder zu verbessern – nur mich selbst.

Nur für heute werde ich glauben – selbst wenn die Umstände das Gegenteil zeigen sollten –, dass Gott für mich da ist, als gäbe es sonst niemanden auf der Welt.“

Johannes XXIII. (1881 – 1963) bzw. Angelo Giuseppe Roncalli wird 1958 zum Papst gewählt. Auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil überdenkt er mit allen katholischen Bischöfen und orthodoxen und evangelischen Christen viele jahrhundertealte Auffassungen und Traditionen. Noch kurz vor seinem Tod setzt er sich in einem Lehrschreiben für die Gleichheit aller Menschen ein. Er verurteilt Rassendiskriminierung und den modernen Kolonialismus, fordert die Einstellung der Atombombenversuche und den sofortigen Beginn der Abrüstung. (Quelle: Cornelia Möres: Windows to Heaven, Verlag Butzon & Bercker / alle „10 Gebote der Gelassenheit“ unter wikipedia)

Pauline von Mallinckrodt

„Kein Kind schließ je aus deinem Herzen aus;

Gott trägt’s im Herzen, trag du es auch darin,

und wer weiß, vielleicht wird eben deine Liebe es gewinnen.“


Pauline von Mallinckrodt (1817 – 1881, Gedenktag 30. April) hat mit ihren ebenso liebevoll wie fachlich qualifizierten Blindenschulen Maßstäbe gesetzt. Mit 25 begann sie ein intensives Wirken für mittellose Kranke, Waisenkinder, Blinde. Den blinden Kindern galt ihre ganze Liebe. Sie informierte sich in mehreren Ländern über Unterrichtsmöglichkeiten, suchte nach einer geeigneten Ordensgemeinschaft und gründete 1849 in Paderborn kurzerhand eine eigene. Im deutschen „Kulturkampf“ wich sie nach Belgien aus. Von hier verbreitete sich der Orden schnell bis nach Lateinamerika und in die USA. Überall entstanden Kindergärten, Schulen, Internate, Waisenhäuser, Spitäler; so in Siegburg ein Kinderheim. (Quelle: Feldmann, Lechner, Begleitet von den Heiligen, Herder Verlag und http://www.kinderheim-pauline.de/wir-stellen-uns-vor/pauline-von-mallinckrodt/pauline-von-mallinckrodt.html )

Oscar Romero

Oscar Romero

„Der Gott, zu dem wir uns bekennen, ist kein toter Gott; er ist ein lebendiger Gott, der den Schmerz von Gefolterten und Sterbenden mitempfindet, der mit uns fühlt, aktiv ist, arbeitet und die Geschicke lenkt.“

 

Oscar Romero (1917 – 1980, Gedenktag 24. März) Priester, Gemeindepfarrer – später Weihbischof und Bischof schweigt zu den Ungerechtigkeiten in El Salvador. Er wird Erzbischof von San Salvador und zwei Ereignisse rütteln in wach: der Tod vieler Demonstranten und der Mord an einem Freund und Priester. Erzbischof Romero ändert sein Leben. Er spricht in seinen Predigten offen über alles, was im Land geschieht. Während eines Gottesdienstes wird er auf Befehl der Sicherheitskräfte des Landes ermordet. (Quelle: Cornelia Möres: Windows to Heaven, Butzon & Bercker und Feldmann, Lechner, Begleitet von den Heiligen, Herder Verlag – s. auch  www.de.wikipedia.org/wiki/Oscar_Romero)

 

Elsa Brändström

Elsa Brändström

„Ich würde am liebsten allen jungen Menschen sagen: Habt vor nichts Angst. Das Leben ist aufregender, schöner und kraftvoller, als Ihr Euch vorstellen könnt. Wir aber sind viel stärker, als wir glauben.“

 

Elsa Brändström (1888 – 1948, Gedenktag 04. März), Tochter des schwedischen Botschafters in St. Petersburg, ließ sich zur Krankenschwester ausbilden. Als sie erlebte, wie erbärmlich es den deutschen Kriegsgefangenen des 1. Weltkriegs ging, reiste sie zum Entsetzen ihrer Verwandten und Freunde nach Sibirien und blieb 5 Jahre. Als offizielle Delegierte des Schwedischen Roten Kreuzes verschaffte Sie sich Zugang zu den Erdbaracken der Gefangenen und erreichte durch ihr couragiertes Auftreten eine Änderung der Zustände. Mit Spendengeldern und dem Erlös ihres Buches „Unter Kriegsgefangenen in Russland und Sibirien“ gründete sie in Deutschland zwei Heime für heimkehrende Kriegsgefangene und ein Kinderheim für Waisenkinder. (Quelle: Feldmann, Lechner, Begleitet von den Heiligen, Herder Verlag und www.heiligenlexikon.de )

 

Schwester Hermanelde

Schwester Hermanelde

„Als ich jung war, dachte ich, ich gehe ein Risiko ein, Gott zu folgen. Inzwischen jedoch weiß ich, dass Gott ein viel größeres Risiko eingegangen ist, als er mich ausgewählt hat – und dafür kann ich nie dankbar genug sein. Ich bin voller Freude, weil er mich leitet.“


(Schwester Hermanelde in der Zeitschrift „VANI“ der Steyler Schwestern in Südindien im Januar 2012 zu ihrem 50. Ordensjubiläum.)


Schwester Hermanelde Pulm, 1937 in Köln geboren, verließ ihre Heimat 1963 nach Indien. Im Laufe der Jahre ist sie im Herzen eine echte Inderin geworden und hilft mit ihren Händen den Armen und ganz besonders den Waisenkindern. Ihre Fähigkeit, sich auf Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft und Art einzulassen ist sprichwörtlich. Sie versteht ihr Leben als ein „lebenswertes, frohes Leben“. Weil sie ihre mütterliche Liebe so vielen Kindern in der Kinderabteilung des Holy Spirit Hospitals in Mombai (Bombay) geschenkt hat, und überall, wo sie gearbeitet hat von den verschiedensten Menschen einfach „Amma“ (Mama) genannt wird, ist Schwester Hermanelde schon jetzt zur lebenden Legende der Anteilnahme, Fürsorge und des Mitleidens geworden. (Quelle ebenfalls die genannte Zeitschrift)

 

Franz von Sales

Franz von Sales

 

 „Nimm dir jeden Tag eine Stunde Zeit für die Stille – außer wenn du viel zu tun hast. Dann nimm dir zwei.“

 

Franz von Sales (1567 – 1622, Gedenktag 24. Januar) war ein Christ, der mit beiden Beinen auf der Erde stand. 1602 wurde er zum Bischof von Genf ernannt. Am stärksten wirkte er durch sein gewinnendes, menschliches Wesen. „Vor allen Dingen seien Sie liebevoll und diskret“, riet er seinen Seelsorgern. (Quelle: Feldmann, Lechner, Begleitet von den Heiligen, Herder Verlag)

Dietrich Bonhoeffer

Dietrich Bonhoeffer

 

„Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben
und mit euch gehen in ein neues Jahr.

 

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“

 

Aus einem Brief vom 19.12.1944 von Dietrich Bonhoeffer (1906–1945), evangelischer Theologe, am deutschen Widerstand beteiligt, hingerichtet im KZ Flossenbürg, Näheres unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Dietrich_Bonhoeffer