Termine im Seelsorgebereich Hennef-Ost

Kompassionsfest in Bödingen
27.04.2018 - mit Weihbischof Rolf Steinhäuser
Gemeinsamer Gottesdienst für den Seelsorgebereich
06.05.2018 - 11 Uhr, Liebfrauen, Warth
Engagiert für andere. Sozial-Lotse werden
08.05.2018 - 4 Termine jeweils von 16-18:30 Uhr
Reparatur-Café des ökumenischen Umweltkreises
19.05.2018 - von 10-13 Uhr, ev. Gemeindezentrum, Bonner Straße, Hennef.
Wallfahrtsmesse der kfd
24.05.2018 - 15 Uhr, Bödingen
Motorrad-Wallfahrt
16.06.2018 - Beginn 8:30 Uhr
Reparatur-Café des ökumenischen Umweltkreises
16.06.2018 - von 10-13 Uhr, ev. Gemeindezentrum, Bonner Straße, Hennef.
Bibliodrama-Nachmittag mit Pater Thomas Heck
23.06.2018 - 14-19 Uhr, Pfarrheim Liebfrauen, Hennef-Warth
Bibliodrama-Nachmittag mit Pater Thomas Heck
01.09.2018 - 14-19 Uhr, Pfarrheim Liebfrauen, Hennef-Warth
Ökumenekreis
13.09.2018 - 18:15 Uhr, ev. Christuskirche
Bibliodrama-Nachmittag mit Pater Thomas Heck
10.11.2018 - 14-19 Uhr, Pfarrheim Liebfrauen, Hennef-Warth

Farben in der Liturgie


Die Farben in der Liturgie (Messgewand, Tücher) sind nicht beliebig, sondern sie haben eine bestimmte Aussage.
Im Folgenden können Sie nachschlagen, welche Farbe was bedeutet und wann im Jahreskreis sie im Gottesdienst zum Einsatz kommt.

 

Violett

Weiß

Rot

Grün

Schwarz

Allgemeines zur Herkunft und Bedeutung der Farben

Die Urfarben der Stoffe waren grau/braun/gelblich bei ungebleichter Wolle bzw. ungebleichtem Leinen und weiß bei gewaschener und gebleichter Wolle bzw. gewaschenem und gebleichtem Leinen. Grau/braun/gelblich waren also einfache, alltägliche Farben und standen für Armut, während weiß Reinheit, Festlichkeit und Reichtum darstellte. Von daher rühren das ursprünglich weiße Priester-gewand in vielen Religionen (Tunika, Albe, Rochett) und die weißen Kutten der Priesterorden wie Zisterzienser, Chorherren, Dominikaner.

 

Bunte Farben erhielt man in der Antike durch das teure Färbemittel Purpur, das Sekret der Purpurschnecke. Mit zunehmender Menge des Farbstoffes und zunehmender Häufigkeit des Eintauchens erhielt man die Farben   rosa - violett - rot/karmin/purpur - schwarz und bei Verwendung von Meerwasser beim Färbeprozess   grün. Ein schwarzes Gewand war demnach das teuerste, da das meiste Färbemittel verwendet werden musste. Rot, das ebenfalls sehr teuer in der Herstellung war, galt als Königsfarbe.

 

Im 9./10. Jahrhundert änderte sich die Färbepraxis, man verwendete nun Pflanzenstoffe. Mit den neuen Farben ergab sich auch eine neue - trinitarische - Symbolik:
Rot/golden/gelb als Farbe der Sonne, des Feuers, der Erhabenheit war Gott dem Vater und dem König als dessen Stellvertreter zugedacht, blau als Farbe des Himmels Gott dem Sohn und seiner Mutter Maria, grün als Farbe der Wiese, des Waldes, der Schöpfung Gott dem Heiligen Geist.