Termine im Seelsorgebereich Hennef-Ost

Zirkus JAKHOLINO 2017
23.10.2017 - für Kinder 8 und 13 Jahren
Gang des Gedenkens
10.11.2017 - 19 Uhr, St. Michael, Geistingen
Pfarrgemeinderatswahl 2017
11.11.2017 - 11. und 12. November
Nachtreffen der Firmanden 2017
12.11.2017 - 15-18 Uhr, Kirchberg Warth
Ewiges Gebet (Abend des Lichts) im Seelsorgebereich Hennef-Ost
12.11.2017 - von 18 bis 21 Uhr in der Pfarrkirche Liebfrauen
Reparatur-Café des ökumenischen Umweltkreises
18.11.2017 - von 10-13 Uhr, ev. Gemeindezentrum, Bonner Straße, Hennef.
Ist dein Gottesbild gesund, bist du es auch - Bibliodrama-Nachmittag
18.11.2017 - 14-19 Uhr, bei den Steyler Missionaren, St. Augustin
Konzert des "Kleinen Chors"
18.11.2017 - 16 Uhr, St. Katharina, Stadt Blankenberg
Werwolfabend der Jugend Hennef-Ost
24.11.2017 - 19 - 22 Uhr, Pfarrheim Liebfrauen
Jugendmesse
26.11.2017 - 19 Uhr, Pfarrkirche Liebfrauen

Gedanken zum Fest Kreuzerhöhung (14. September)

(hh) Vielen von uns ist das Fest Kreuzerhöhung fremd geworden, da sie keine Informationen  mehr haben über die Enstehung des Festes und seinen Inhalt.

 

Kaiser Konstantin ließ in Jerusalem an dem Ort der Auffindung des Heiligen Grabes Christi eine große Basilika errichten, die sogenannte Grabeskirche. Am 13. September 335 wurde sie mit großem Aufwand eingeweiht. Das Weihefest wurde bewußt an diesem Tag gefeiert, da 9 Jahre zuvor am 13. September 326 der Überlieferung nach von Kaiserin Helena das Kreuz Christi aufgefunden wurde. Am Folgetag des Weihefestes am 14. September 335 zeigte man in der neu geweihten Basilika zum ersten mal feierlich dem Volk die Kreuzesreliquie und stellte sie aus („erhöhte  sie“) zur Verehrung.

 

Im Jahre 614 eroberten persische Truppen die Kreuzreliquie. Kaiser Herakleios rückeroberte sie im Jahre 628 und führte sie 630 feierlich wieder an ihren Platz in Jerusalem zurück. Während des zweiten Kreuzzuges ging das Heilige Kreuz, das man wie ein Feldzeichen mit sich führte, 1187 verloren.

 

Heute befinden sich die größten bekannten Teile der Kreuzreliquie im Vatikan, auf dem Berg Athos, in Brüssel, Venedig, Gent und Paris.

 

Das Fest der Kreuzerhöhung wird in Jerusalem seit dem 4. Jahrhundert und in Rom seit dem 7. Jahrhundert gefeiert. Die orthodoxe Kirche begeht dieses Fest gemeinsam mit der römischen Kirche am 14. September, die äthiopisch-orthodoxe Kirche am 27. September.

 

Neben den vordergründigen Anlässen dieses Festes - die Auffindung des Heiligen Kreuzes und das Weihefest der Grabeskirche – ist sein tieferer theologischer Inhalt folgender:

 

Für uns Christen steht das Kreuz Christi im Zentrum des Erlösungsgeschehens. Von Ostern her ist das Kreuz ein Siegeszeichen, dass Gott in seiner unendlichen Liebe unsere armselige Menschlichkeit bis zur letzten Konsequenz hin annimmt und zur Vollendung führt. Im Kreuz liegt die Quelle unserer Rettung.

 

Gerade in der heutigen Zeit bedarf dieses Fest wieder besonderer Aufmerksamkeit:

In den unzähligen aufgerichteten Kreuzen unserer Tage, den Kreuzen der unsäglichen Kriege, der Gewalt und des Terrors, der Flüchtlingsströme, Naturkatastrophen, der Ausgrenzung, der Zukunftsängste und des Kampfes jeder gegen jeden, muss von Ostern her wieder die Hoffnung aufleuchten, die uns das Kreuz schenkt. Gott selber macht uns Mut, er leidet mit uns, er läßt uns nicht alleine und er will uns durch sein Kreuz zur Erlösung führen. 

 

Dazu gehört aber unverbrüchlich, dass wir die zahlreichen Kreuze, die wir zu tragen haben, im Vertrauen auf das Kreuz Christi gemeinsam miteinander auf unsere Schultern nehmen und einander tragen helfen.

Und dabei sind wir nicht allein!

 

Dr. Heiner Hennecken