Termine im Seelsorgebereich Hennef-Ost

Zirkus JAKHOLINO 2017
23.10.2017 - für Kinder 8 und 13 Jahren
Gang des Gedenkens
10.11.2017 - 19 Uhr, St. Michael, Geistingen
Pfarrgemeinderatswahl 2017
11.11.2017 - 11. und 12. November
Nachtreffen der Firmanden 2017
12.11.2017 - 15-18 Uhr, Kirchberg Warth
Ewiges Gebet (Abend des Lichts) im Seelsorgebereich Hennef-Ost
12.11.2017 - von 18 bis 21 Uhr in der Pfarrkirche Liebfrauen
Reparatur-Café des ökumenischen Umweltkreises
18.11.2017 - von 10-13 Uhr, ev. Gemeindezentrum, Bonner Straße, Hennef.
Ist dein Gottesbild gesund, bist du es auch - Bibliodrama-Nachmittag
18.11.2017 - 14-19 Uhr, bei den Steyler Missionaren, St. Augustin
Konzert des "Kleinen Chors"
18.11.2017 - 16 Uhr, St. Katharina, Stadt Blankenberg
Werwolfabend der Jugend Hennef-Ost
24.11.2017 - 19 - 22 Uhr, Pfarrheim Liebfrauen
Jugendmesse
26.11.2017 - 19 Uhr, Pfarrkirche Liebfrauen

3. Advent

„Freut euch im Herrn zu jeder Zeit!

Noch einmal sage ich: Freut Euch! Denn der Herr ist nahe.“

Dieser Eröffnungsvers (Phil 4,4.5b) steht zu Beginn der Eucharistiefeier dieses Adventssonntages.

 

Entsprechend dem Text des Eröffnungsverses trägt er den Namen „Gaudete“, das ist die lateinische Übersetzung der Aufforderung „Freut euch!“

Und dieser Sonntag ist ein ganz besonderer im Advent, genauso wie es der Sonntag „Laetare“ in der vorösterlichen Fastenzeit ist.

 

Zum Ausdruck kommt diese Besonderheit durch die liturgische Farbe der Messgewänder und auch der Kerze am Adventskranz: nicht wie an den übrigen Adventssonntagen ein eher büßerisches Violett, sondern vielmehr ein Rosa (= ein aufgehelltes Violett).

Im Evangelium steht erneut Johannes der Täufer im Vordergrund, der Wegbereiter unseres Herrn und Erlösers (Mt 11,2-11). Jesus selber bestätigt ihn allen Suchenden und Fragenden -darunter auch der Täufer selbst- als seinen Wegbereiter und sich als den wahrhaften Messias, der der Welt Gerechtigkeit und Erlösung verschaffen wird.

 

Das mag manchem als Größenwahnsinn erscheinen, und es gibt nicht wenige, die damals wie heute diesen Anspruch Jesu rigoros ablehnen.

 

Es gibt zunehmend einflussreiche Leute in der heutigen Welt, die sich selbst für den wahrhaften Messias halten und das Geschick dieser Welt allein nach ihrem Dafürhalten bestimmen und gestalten wollen, koste es was es wolle. Dabei wird es einem oftmals wahrhaft angst und bange! Und der unmenschliche Anspruch auf uneingeschränkte Autorität und Handlungsfreiheit dieser Despoten macht nicht gerade Mut.

Doch gleich zweimal ergeht an uns der Aufruf, uns zu freuen.

 

Er will uns daran erinnern, dass Gott selber in diese desaströse Welt eingetreten  und unser Bruder geworden ist, ein Mensch, der all unsere Sorgen und Nöte schon mit uns durchlitten hat. Er kommt in das Leben eines jeden von uns, er durchlebt es mit uns Tag für Tag, er ist uns ständig nahe.

 

Das soll eine große Freude in uns erwachsen lassen, das will uns Mut machen. Es soll auch die Vorfreude darauf in uns bestärkt werden, dass wir am Ende unserer Tage den Herrn schauen dürfen, wie er ist, von Angesicht zu Angesicht!

 

Dr. Heiner Hennecken