Termine im Seelsorgebereich Hennef-Ost

Männerwanderung
30.09.2018 - "Schöpfen aus den Quellen des Heils"
Reparatur-Café des ökumenischen Umweltkreises
20.10.2018 - von 10-13 Uhr, ev. Gemeindezentrum, Bonner Straße, Hennef.
Bibliodrama-Nachmittag mit Pater Thomas Heck
10.11.2018 - 14-19 Uhr, Pfarrheim Liebfrauen, Hennef-Warth
Reparatur-Café des ökumenischen Umweltkreises
17.11.2018 - von 10-13 Uhr, ev. Gemeindezentrum, Bonner Straße, Hennef.

Gründonnerstag 2018

Mit dem Gründonnerstag, mancherorts auch Hoher Donnerstag genannt, beginnen die 3 österlichen Tage, das österliche Triduum. An diesen 3 Tagen (Gründonnerstag, Karfreitag, Ostern) wird in besonderer Weise des Leidens Jesu, seines Todes und seiner Auferstehung gedacht.

(hh, bg) Am Abend des Gründonnerstages wird die Messe vom Letzten Abendmahl gefeiert, das letzte Mahl, das Jesus am Abend vor seinem Tode mit seinen Jüngern feierte.

 

In den 3 Evangelien der Synoptiker (Matthäus, Markus, Lukas) wird dieses Mahl als Paschamahl am ersten Tag des Festes der Ungesäuerten Brote beschrieben, das alle gläubigen Juden als Gedächtnis an den Auszug aus Ägypten nach dem Gesetz feiern sollten. Auf diesen Zusammenhang verweist die erste Lesung der Messe aus dem Buch Exodus (Ex 12, 1-8.11-14).

 

Im Rahmen dieses Paschamahles sprach Jesus über Brot und Wein Dankgebete und reichte beides seinen Jüngern mit dem Hinweis, dass dies sein Leib und sein Blut sei, und forderte sie auf, dies immer wieder zu seinem Gedächtnis zu tun. Auf dieses kostbare Vermächtnis der Eucharistie nimmt die zweite Lesung aus dem ersten Korintherbrief Bezug (1 Kor 11,23-26).

 

Johannes in seinem Evangelium erwähnt in seinem Bericht vom Paschamahl nicht  die Einsetzung der Eucharistie, sondern er spricht von der Fußwaschung (Joh 13, 1-15).

Die Berichte über die Einsetzung der Eucharistie und die Fußwaschung sind keine Widersprüche, da beides zwei Aspekte der unendlichen dienenden und sich hingebenden Liebe Jesu sind. Und so fordert Jesus nach der Fußwaschung die Jünger auf, einander Gleiches zu tun und seinem Beispiel zu folgen.

 

Nach dem Gloria verstummen die Glocken bis zur Osternacht, die Schellen der Meßdiener werden durch Holzklappern ersetzt.

Vor der Gabenbereitung findet in zahlreichen Gemeinden eine Fußwaschung statt, bei der der Priester 12 Gemeindemitgliedern die Füße wäscht.

 

Am Ende der Messe werden die konsekrierten Hostien in feierlicher Prozession zum  Seitenaltar gebracht, wo sie vielerorts für die Kommunionfeier am Karfreitag aufbewahrt werden, der Schlußsegen entfällt im Hinblick auf die bevorstehende Verhaftung und Passion Jesu.

 

Der Hauptaltar wird anschließend vollständig entblößt. Dieses stellt symbolisch die Entäußerung Jesu dar.

In zahlreichen Gemeinden suchen die Gläubigen nach der Messe vom Letzten Abendmahl den Aufbewahrungsort des eucharistischen Brotes auf und verharren dort in stillem Gebet oder mit meditativen Texten gestaltet in einer sogenannten Ölbergstunde. Diese nimmt Bezug auf das Gebet Jesu im Garten von Gethsemani, während dem er die schlafenden Jünger auffordert, zu wachen und zu beten (Mt 26,40-41). 

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