Termine im Seelsorgebereich Hennef-Ost

Reparatur-Café des ökumenischen Umweltkreises
21.10.2017 - von 10-13 Uhr, ev. Gemeindezentrum, Bonner Straße, Hennef.
Jugendlager in Rom
22.10.2017 - bis 28.10.2017 für Jugendliche ab 15 Jahren
Zirkus JAKHOLINO 2017
23.10.2017 - für Kinder 8 und 13 Jahren
Gang des Gedenkens
10.11.2017 - 19 Uhr, St. Michael, Geistingen
Pfarrgemeinderatswahl 2017
11.11.2017 - 11. und 12. November
Nachtreffen der Firmanden 2017
12.11.2017 - 15-18 Uhr, Kirchberg Warth
Ewiges Gebet (Abend des Lichts) im Seelsorgebereich Hennef-Ost
12.11.2017 - von 18 bis 21 Uhr in der Pfarrkirche Liebfrauen
Reparatur-Café des ökumenischen Umweltkreises
18.11.2017 - von 10-13 Uhr, ev. Gemeindezentrum, Bonner Straße, Hennef.
Ist dein Gottesbild gesund, bist du es auch - Bibliodrama-Nachmittag
18.11.2017 - 14-19 Uhr, bei den Steyler Missionaren, St. Augustin
Konzert des "Kleinen Chors"
18.11.2017 - 16 Uhr, St. Katharina, Stadt Blankenberg
Werwolfabend der Jugend Hennef-Ost
24.11.2017 - 19 - 22 Uhr, Pfarrheim Liebfrauen
Jugendmesse
26.11.2017 - 19 Uhr, Pfarrkirche Liebfrauen

Unser Gott ist ein "Mitgeh-Gott"

 

Liebe Gemeindemitglieder,

 

wir sind im klassischen Wandermonat Oktober angekommen – eine gute Gelegenheit, ein bisschen genauer auf das Bild des Wanderns und Unterwegsseins zu schauen. Denn dies war von Anfang an ein wichtiges Element in unserer Glaubenstradition: Abraham musste für die Zukunft seiner Familie seine Heimat verlassen und auswandern, das Dasein und Wirken der Propheten war immer mit Unterwegssein verbunden, Maria wanderte von Nazareth hinauf nach Judäa zu Elisabeth, Jesus wanderte umher und verkündigte das Reich Gottes, seine Jünger schickte er auf lange Fußmärsche, damit sie zu Verkündigern wurden, die Emmausjünger wanderten einen ganzen Tag in guter Begleitung, Paulus reiste und wanderte unermüdlich in andere Länder, um Menschen für den christlichen Glauben zu gewinnen… Auch das Leben vieler Heiliger war durch das Unterwegssein geprägt.

 

Die Geh-Zeit war für die Wanderer häufig eine Zeit, in der sie sich nicht nur körperlich anstrengten, sondern es war auch eine Zeit, in der sie Erlebnisse, Gedanken, Sorgen und Hoffnungen im (Selbst-)Gespräch erzählen, überdenken, reflektieren und sortieren konnten. Die Wanderungen eröffneten neue Sichtweisen – das gilt auch heute noch. Und damals wie heute gehört das Unterwegssein zu unserem Glauben und Christsein dazu. Nicht umsonst werden wir im Schreiben „Lumen Gentium“ des Zweiten Vatikanischen Konzils als die „pilgernde Kirche“, also als die Kirche, die unterwegs ist, bezeichnet. Wenn wir nicht in Bewegung bleiben, neue Wege gehen, alte überdenken, dann wird unsere Sichtweise eng, unser Glaube starr und unsere Kirche unnahbar.

 

Zum Wandern und Unterwegssein gehörte in unserer Glaubenstradition aber auch, dass die Menschen auf ihrem Weg auf Gottes Beistand und Begleitung vertrauten. Unser Gott war und ist ein Mitgeh-Gott, auf dessen Nähe wir vertrauen und um dessen Nähe wir bitten dürfen – diese Erfahrung wünsche ich uns allen immer wieder auf den großen und kleinen Wanderungen unseres Lebens!

 

Carmen Hegner, Pastoralassistentin